Extrakorporale Stoßwellentherapie

Schonend, aber effektiv.

Stoßwellen sind Hochenergieschallwellen, die über die Haut in den Körper eingebracht werden. In der zu behandelnden Körperregion wird hierdurch die Stoffwechselaktivität erhöht und Heilungsprozesse werden angeregt oder beschleunigt. Je nach Art der Stoßwellen können auch feste Strukturen (z.B. Verkalkungen) sehr gut behandelt werden. Die Stoßwellentherapie ist aus der urologischen Anwendung zur Zertrümmerung von Nierensteinen bekannt. Auf diesem Grundprinzip beruht auch die Stoßwellentherapie in der Orthopädie.

Nach den Richtlinien der Gesellschaften für Extrakorporale Stoßwellentherapie sind u. a. folgende Anwendungsbereiche gesichert:

  • Kalkschulter
  • Fersensporn
  • Golferellenbogen
  • Tennisellenbogen
  • Muskelschmerz an der Hüfte
  • Achillessehnenschmerz
  • Patellasehnenschmerz
  • Muskuläre Verspannungen (Triggerpunkte an der Wirbelsäule)
  • Pseudarthrosen (Falschgelenke)
  • Tibiakantensyndrom

Die Stoßwellenbehandlung lindert den Schmerz und ist an vielen typischen Schmerzpunkten praktisch frei von Risiken anwendbar.

Behandlungsablauf.

In der Regel sind drei bis fünf ambulante Behandlungen erforderlich. Der Schallkopf des Stoßwellengerätes wird auf die zu behandelnde Region eingestellt um die Schallwellen in dem betroffenen Gebiet zu applizieren. Eine Behandlung dauert etwa 10. Minuten. Der Abstand zwischen den einzelnen Behandlungen sollte etwa eine Woche betragen.

Man unterscheidet zwei verschiedene Arten von Stoßwellen:

1. Fokussierte Stoßwellentherapie (F-SW) Prinzip: Außerhalb des Körpers erzeugte Stoßwellen werden über eine akustische Linse gebündelt und als Stoßwelle auf die Schmerzstelle des Patienten gerichtet. In der Medizintechnik genutzte Stoßwellen sind extrem kurze und leistungsstarke Druckpulse mit hoher Druckamplitude und geringen Zuganteilen. Mit der von STORZ MEDICAL entwickelten Zylindergeometrie der Stoßwellenquelle ist es gelungen, das Prinzip der elektromagnetischen Stoßwellenerzeugung entscheidend zu verbessern. Damit lassen sich Stoßwellen sehr gut dosieren und im Bereich niedriger Energien wie auch bei hohen Drücken ohne signifikante Schwankungen auslösen. Das Kalkdepot wird hierbei nicht direkt zertrümmert, sondern durch Aktivierung der Stoffwechselvorgänge aufgelöst. Die Erfolgsrate liegt bei der Behandlung der schmerzhaften Kalkschulter, dem Tennisellenbogen und dem Fersensporn bei 70 – 80 %.

2. Radiale Stoßwellentherapie (R-SW) Prinzip: Die radiale Stoßwelle ist physikalisch korrekt eine radiale Druckwelle. Diese Druckwellen werden über ein Handstück in den Körper eingeleitet und erfassen die gesamte Schmerzzone. Radiale Druckwellen verlieren ihre Energie mit zunehmender Eindringtiefe. Die radialen Stoßwellen besitzen eine langwellige Druckkurve, daher können sie nicht in der Tiefe fokussiert werden und sind nur oberflächlich sinnvoll einsetzbar. Bei der Behandlung des Patellaspitzensyndroms, des Tibiakantensyndroms und bei der Triggerpunkt-Behandlung an der Wirbelsäule (muskuläre Verspannungen) sind radiale Druckwellen beispielsweise sehr gut geeignet.

Quelle:Storz Medical Alliance

Innovatives Design und anwenderfreundliche Steuerung. Wir verwenden in unserer Praxis die radialen Stoßwellentherapiesysteme von der STORZ MEDICAL AG mit mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Stoßwellentherapie.

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Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie
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